Grenzlandgrün            

niederrheinisch - nachhaltig   

Dienstag, 10. Oktober 2017

"Zwischen Droh- und Frohbotschaft" - Wie nachhaltig ist die Papst-Enzyklika "Laudato Si" ? 

Ludwig Halberstadt und Prof. Dr. Dr. Alexander Lohner

"Viele kleine Leute in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern." (Afrikanisches Sprichwort) 

Es gibt kein richtiges Leben im falschen.“ (Theodor W. Adorno)

Umwelt- und Naturschützer*innen sind oft hin-und hergerissen zwischen moralischem Anspruch und rauer Wirklichkeit, zwischen Einzel- und Gesamtinteresse, zwischen Vertrauen und Mißtrauen. Oft fehlt ihnen die große politische Idee, die alles zusammenhält oder ein Leitstern, dem alle folgen. 2015 veröffentlichte Papst Franziskus mit seiner Enzyklika "Laudato Si - Über die Sorge für das gemeinsame Haus" ein globales Leitstern-Angebot für Politik und Gesellschaft. Grund genug für einen Kempener "VHS-Grenzlandgrün-Abend", sich mit dessen Auswirkungen auf den individuellen und politischen Alltag zu beschäftigen. Als Referenten hatte Moderator Manfred Böttcher den Kölner Schriftsteller, Philosophen, Theologen und Psychologen Prof. Dr. Dr. Alexander Lohner und den pensionierten Lehrer Ludwig Halberstadt eingeladen.

Professor Lohner lehrt an der Uni Kassel und ist zudem als theologischer Grundsatzreferent für Misereor unterwegs. Seit seinen historischen Romanen „Die Jüdin von Trient“, „Das Jesustuch“ oder „Octavia“ gilt er als anregender Grenzgänger zwischen Wissenschaft und Belletristik. Ludwig Halberstadt ist Sprecher der „Ökumenischen Umweltgruppe Kempener Kirchengemeiden“ und stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins des NABU-Naturschutzhofs in Nettetal. Halberstadt macht sich mit Veranstaltungen,  Aktionen und Vernetzungen für die Bewahrung der Schöpfung stark.

2015 – Schlüsseljahr der Nachhaltigen Entwicklung?

„Laudato si – Über die Sorge für das gemeinsame Haus“ - Das mediale Echo auf die im Juni 2015 veröffentlichte „Umweltenzyklika“ von Papst Franziskus war immens. Von einer Wendemarke der Kirchengeschichte war die Rede. Die Charakterisierungen reichten von „bewegend und tief“ über „revolutionär und erfrischend“ bis hin zu „albern und untergangsverliebt“. Die einen sahen den Papst als Wegbereiter einer neuen Postwachstumsgesellschaft oder Überwinder einer kapitalistischen Wegwerfkultur.  Die anderen amüsierten sich über den Papst als Achtsamkeitstrainer, Energiesparer und Müllvermeider. Einige warfen dem Papst vor, sich als Umweltkommissar zu degradieren, der aus der christlichen Frohbotschaft eine missmutige und zerknirschende Drohbotschaft über die Defizite der diversen Rio-Deklarationen, Abfall-, Meeres- oder Klimakonventionen oder des Handels mit Emissionszertifikaten mache. 

Viele sind sich mittlerweile einig: Diese Papstenzyklika hat dazu beigetragen, dass das Jahr 2015 als ein programmatisches Schlüsseljahr für die nachhaltige Entwicklung gilt. Im April ging es beim G7-Gipfel in Elmau auch um die „vollständige Dekarbonisierung der Weltwirtschaft bis 2100“. Im September verabschiedete die UN mit den 17 „sustainable development goals“ die weltweit geltende Nachhaltigkeitsagenda 2030. Im Dezember bewerteten die Kommentatoren die Ergebnisse des Pariser Klimagipfels als Durchbruch in der Klimapolitik. Die "Flüchtlingskrise" zeigte anschaulich, vor welchen Herausforderungen das "gemeinsame Haus" steht. Derzeitige Antworten wie "Obergrenze" greifen zu kurz. Ein Ministerium für global nachhaltige Entwicklung, das gemeinsam mit der UN an der Behebung der Fluchtursachen mitwirkt, wäre wohl eher im Sinne des Papstes. 

Noch kurz vor dem Klimagipfel sprach Prof. Dr. Hermann E. Ott in der Viersener VHS-Reihe „Einfach anders leben“ von einem fruchtbringenden Bündnis aus Spiritualität und Politik, das von „Laudato si“ ausgehen könnte. 

Ob die etablierten Kirchen als Träger eines solchen Bündnisses agieren können, müsse man abwarten, meint Professor Lohner: „Ich bin nicht sehr optimistisch, was deren Zukunft in Europa angeht. Die katholische Kirche klagt zum Teil Dinge an, die sie selber macht.“ 

Wer die Schlagzeilen rund um die Kirchen im niederrheinischen Grenzland verfolgt, kann Lohners Einschätzung teilen: Trotz beachtenswerter kirchlicher Initiativen zur „Einen Welt“ oder dem „Fairen Handel“ geht’s dort eher um Priestermangel, Kindesmissbrauch, Kirchenschließungen, Stellenabbau, Besucherschwund und Sparkurse. Ein klimafreundliches Gebäudemanagement in kirchlichen Einrichtungen steckt noch in den Kinderschuhen. Katholische Aufbruchstimmung nach "Laudato si“ sieht wohl anders aus. Die päpstliche Lehrschrift richtet sich aber an alle Menschen und  nicht nur an die katholische Amtskirche.

Sehen – Urteilen – Handeln - Feiern

Sehen – Urteilen – Handeln – Feiern: Das sei – so Lohner - das durchgehende Grundprinzip der sechs Kapitel, 246 Nummern und zwei Gebete umfassenden Enzyklika. Menschliches Handeln á la „Augen zu und durch, egal welche Folgen es hat und weil man eh nichts anderes machen kann“ ist nicht die Sache des Papstes. In den ersten Abschnitten der Enzyklika zitiert Papst Franziskus seine Vorgänger, die seit den 1970er Jahren vor der rücksichtslosen Ausbeutung der Natur und den strukturellen Fehlfunktionen der Weltwirtschaft warnen und zur Umkehr zu einer echten menschlichen Entwicklung aufrufen. Sie setzt Achtung vor Menschen, Tieren, Pflanzen und deren Wechselwirkungen voraus. Im Einklang mit anderen Kirchen, Philosophen und Wissenschaftlern möchte der Papst mit der Enzyklika den Menschen helfen „die Größe, Dringlichkeit und die Schönheit der Herausforderung zu erkennen, die vor uns steht.“ (Abs. 15) 

Die Ungerechtigkeit des Klimawandels

Wie dringlich die Sorge um die verwahrloste, misshandelte, unterdrückte und verwüstete Erde ist, macht Lohner am Klimawandel und dessen Folgen deutlich: Landstriche veröden, Wüsten breiten sich aus, Wasser wird knapp. Am stärksten davon betroffen: Das Drittel der Weltbevölkerung, das in den asiatischen und afrikanischen Trockengebieten lebt. Der Raubbau in Wald- und Landwirtschaft verstärke diesen verheerenden Trend. Es drohten noch mehr Hunger- und Wasserkrisen und das Aussterben vieler Tier- und Pflanzenarten. 

Der Klimawandel zeige, wie ungerecht es auf der Welt zugeht. Die 20% der Weltbevölkerung aus den reichen Industrieländern verbrauchen 75% aller Weltressourcen. Lohner: „Würden alle Menschen soviel Energie verbrauchen wie ein durchschnittlicher Deutscher, würde sich der Weltenergieverbrauch verdreifachen. Zwei Drittel der globalen Erwärmung geht auf den Verbrauch fossiler Brennstoffe durch Industrie, Verkehr und Privathaushalte zurück. Gute 30% sind Folge der Landwirtschaft sowie allem veränderter Formen der Landnutzung, etwa Palmölplantagen nach großflächigen Abholzungen. 

Im Sinne von „Wer Menschheit sagt, der will betrügen“ (Carl Schmitt) wehrt sich Lohner gegen die These vom Katastrophenegatilarismus, nach der der  Treibhauseffekt für „ausgleichende Gerechtigkeit“ sorge: „Das trifft nicht zu. Je ärmer und schwächer die Menschen, Regionen oder Länder sind, desto geringer sind ihre Möglichkeiten, den Folgen des Klimawandels auszuweichen, sich anzupassen, zu schützen, zu versichern oder entstandene reversible Schäden zu beheben.“ 

Wasser als Ware

Der zweite Abschnitt des Kapitels „Was unserem Haus widerfährt“ widmet sich dem Wasser. Der Papst betont, dass der Zugang zu sicherem Trinkwasser als Bedingung für die Ausübung aller anderen Menschenrechte ist und damit als „grundlegendes, fundamentales und allgemeines Menschenrecht“ zu betrachten sei. Im 31. Absatz erläutert der Papst, dass es absehbar sei, dass sich die Kontrolle des Wassers durch globale Unternehmen in eine der hauptsächlichen Konfliktquellen dieses Jahrhunderts verwandelt. Lohner: „Fehlendes Wasser ist eine Fluchtursache. Die Aussichten sind nicht gut. Der weltweite Wasserverbrauch hat sich zwischen 1930 und 2000 mehr als versechsfacht.“ Die Weltbevölkerung hat sich in diesen 70 Jahren verdreifacht. „Für das Jahr 2030 gehen Schätzungen davon aus, dass die weltweite Nachfrage nach Wasser das Angebot um 40 Prozent übersteigen dürfte.“ Anschaulich zeigt Lohner dies am Wasserverbrauch in der Nahrungsmittelindustrie. „Ein Vollbad braucht etwa 140 Liter Wasser. Die Produktion von 1 kg Käse benötigt 5000 Liter Wasser, die von einem 1kg Rindfleisch 15.455 Liter."

Ökologie und Gerechtigkeit

Das erste Kapitel der Enzyklika beschäftigt sich neben der Wasserfrage und dem Klimawandel mit dem Verlust der biologischen Vielfalt, der Verschlechterung der Lebensqualität durch Entzug des physischen Naturkontakts und der „geistigen Umweltverschmutzung durch digitale Welten“ und der damit zusammenhängenden weltweiten sozialen Ungerechtig-keit. Den Akademikern und Meinungsmachern fehle der direkte Kontakt zu den Milliarden vom Wohlstand ausgeschlossener Menschen. Dies trage dazu bei, einen Teil der Realität in tendenziösen Analysen – zuweilen Hand in Hand mit grünen Reden“ - zu ignorieren. Der Papst plädiert dagegen für eine konsequent sozialökologische Betrachtung: „Wir kommen jedoch heute nicht umhin anzuerkennen, dass ein wirklich ökologischer Ansatz sich immer in einen sozialen Ansatz verwandelt, der die Gerechtigkeit in die Umweltdiskussionen aufnehmen muss, um die Klage der Armen ebenso zu hören wie die Klage der Erde.“ (Abs. 49)

Das Wirtschaftsmodell und der Lebensstil im globalen Norden tragen erheblich zu den düsteren Prognosen und Analysen bei. Der Papst ist jedoch überzeugt, dass mit gemeinsamer Anstrengung eine gerechte Welt gestaltet werden kann. Mit biblischen Überlegungen zum Evangelium der Schöpfung und Betrachtungen zu den menschlichen Wurzeln der ökologischen Krise  plädiert er für eine „ganzheitliche Ökologie“ mit einem nachhaltigen und solidarischen Lebensstil und einer gemeinwohlorientierten Wirtschaft und Politik, die sich in den Dienst des Lebens stellt: „Die Politik darf sich nicht der Wirtschaft unterwerfen, und diese darf sich nicht dem Diktat und dem effizienzorientierten Paradigma der Technokratie unterwerfen.“ (Abs. 189). Wenige Zeilen später plädiert er wachstumskritisch dafür,  „eine magische Auffassung des Marktes zu vermeiden, die zu der Vorstellung neigt, dass sich die Probleme allein mit dem Anstieg der Gewinne der Betriebe oder der Einzelpersonen lösen.“ (Abs. 190). 

"Gesund verzichten"

Im 5. Kapitel „Einige Leitlinien für Orientierung und Handlung“ unterbreitet der Papst politische und individuelle Lösungsvorschläge, um „aus der Spirale der Selbstzerstörung herauszukommen, in der wir untergehen.“ (Abs. 163) 

Lohner plädiert für eine Änderung des eigenen Lebensstils und „gesunden Verzicht“ durch Umstieg auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel, verstärkten Kauf von Produkten der eigenen Region und Verkürzung der Nahrungskette durch den Umstieg von tierischen auf pflanzliche Nahrungsmittel. An der alten Regel „Was man vom Kirchturm aus sieht, das kann man essen“ sei viel Wahres dran. Auf global gehandelte Produkte ohne "Fair Trade"-Zertifikat sollte komplett verzichtet werden. 

Die Politik fordert er auf, sich kritisch mit den Lebensmittelkonzernen auseinanderzusetzen. Denn sie verantworten die Monokulturen in Südländern, den ungerechten globalen Handel mit Agrarrohstoffen, die industriellen Verarbeitungsgänge, die Produkte in den Supermärkten und damit den Hunger im globalen Süden und die Über- und Fehlernährung im reichen Norden.

Hoffnungsfanfare für menschliche Einsicht und Mitfühlsamkeit 

Für Ludwig Halberstadt ist die Enzyklika ein Motivator, sich weiter in der kleinen, sieben Personen umfassenden Ökumenischen Umweltgruppe der Kempener Kirchengemeinden zu engagieren und sich mit anderen Kempener Initiativen zu vernetzen. Er hält „Laudato si“ gemeinsam mit dem evangelischen Theologen und Bürgerrechtler Friedrich Schorlemmer für eine „Hoffnungsfanfare für menschliche Einsicht und Mitfühlsamkeit“. Halberstadts Motto ist das bekannte afrikanische Sprichwort von den vielen kleinen Leuten, die das Gesicht der Welt verändern.

Unter dem Leitgedanken „Die Schöpfung bewahren“ arbeiten die Kirchengemeinden und die Umweltgruppe vor Ort an der Veränderung des Gesichts der Welt. Stichworte: Fotovoltaik-Anlage auf einem Pfarrhaus der Thomaskirchengemeinde, Kindersachen-Börse, Flaschenkorkensammelaktionen, Aktivitäten im Tier- und Biotopschutz, Unterstützung des Projekts "Regionale Ölpflanzennutzung" und des Volksvereins Mönchengladbach, Partnerschaft zu Nord-Sumatra, Unterstützung von Solarprojekten in Togo, Beschäftigung mit den Folgen des Fleischkonsums oder einer anderen Mobilität – Stichworte Autofasten und Stadtradeln - Schutz von Turm- und Wanderfalken, Fair Trade, Förderung artenreicher Wegränder, Energiecontracting, Unterstützung des Haiti-Projekts von Roland Kühne, Durchführung von Schöpfungs- oder Kräutergottesdiensten und Gottesdiensten für "Mensch und Tier". 

Halberstadts Handeln ist  gerägt von christlicher Spiritualität. Ihn spornen der Sonnengesang und Identifikationsfiguren wie der Heilige Josef oder Franz von Assisi, dem Patron für Mensch und Tier,  an. 

Halberstadts Aktivitäten sind Teil eines umfassenden und gut vernetzten Kempener Bürgerengagements, das – so eine Teilnehmerin – in einer kleinen und übersichtlichen Stadt besser gedeihen kann als in einer Großstadt. „Bei der vom Papst geforderten Wende muss aber  auch die Politik mitmachen. “ 

Auf dem Weg zur „gesunden Politik“?

Davon scheint „die Politik“ noch weit entfernt zu sein. Denn der Papst stellt fest, dass die Wirtschaft verzweifelt nach Rendite strebe und die Politik besessen darauf sei, Macht zu bewahren oder zu steigern. Das Ergebnis seien Kriege oder unlautere Vereinbarungen, in denen es am wenigsten um Umweltschutz oder Sorge für die Schwächsten gehe (Abs. 198). „Wenn die Politik nicht imstande ist, eine perverse Logik zu durchbrechen und wenn auch sie nicht über armselige Reden hinauskommt, werden wir weitermachen, ohne die großen Probleme der Menschheit in Angriff zu nehmen. Eine Strategie für eine wirkliche Veränderung verlangt, die Gesamtheit der Vorgänge zu überdenken, denn es reicht nicht, oberflächliche ökologische Überlegungen einzubeziehen, während man nicht die Logik infrage stellt, die der gegenwärtigen Kultur zugrunde liegt. Eine gesunde Politik müsste fähig sein, diese Herausforderung anzunehmen.“ (Abs. 197) 

"Tiefenökologie", "Zusammenhänge von inneren und äußere Wüsten", „Kapitalismuskritik“, „Postwachstumsgesellschaft“  oder „Gemeinwohlökonomie“. Derartige Konzepte werden in akademischen Zirkeln diskutiert, sind aber weit davon entfernt, politischer Mainstream zu werden. Noch geht’s um „marktkonforme Demokratie“ „green economy“, „Flüchtlingsobergrenzen“ oder „Wachstum durch Klimaschutz“. Noch traut sich keine der großen Parteien, mit Forderungen nach „gesundem Verzicht“ oder „weniger Wachstum“ in einen Wahlkampf zu ziehen. „Jeder weiß, welche Reformen wir brauchen, aber niemand weiß, wie wir sie einführen und danach eine Wahl gewinnen.“ (Jean Claude Juncker) 

Juncker hatte wohl andere Reformen vor Augen als der Papst. Während es ihm um "europäische Wettbewerbsfähigkeit" geht, setzt der Papst auf eine sozialökologische Umkehr im Geiste einer christlichen Spiritualität. Eine Partei, die politische Wege aus dem Zwangsgehäuse der neoliberalen Ökonomisierung aller Lebensbereiche aufzeigt und den Wählern und Wählerinnen weniger Illusionen und Verdrängungen und dafür mehr Ruhe, Entschleunigung, Liebe, Genügsamkeit, Demut, Gemütlichkeit oder Freude verspricht, hätte zumindest beim Kempener „VHS-Grenzlandgrün–Abend“ gute Chancen auf eine absolute Mehrheit gehabt.

 

Den gesamten Text der Enzyklika können Sie hier nachlesen.

Gliederung der Papst-Enzyklika „Laudato Si“

1. Was unserem Haus widerfährt

1.1. Umweltverschmutzung und Klimawandel

1.2. Die Wasserfrage

1.3. Der Verlust der biologischen Vielfalt

1.4. Verschlechterung der Lebensqualtiät und sozialer Niedergang

1.5. Weltweite soziale Ungerechtigkeit

1.6. Die Schwäche der Reaktionen

1.7. Die Unterschiedlichkeit der Meinungen

 

2. Das Evangelium von der Schöpfung

2.1. Das Licht, das der Glaube bietet

2.2. Die Weisheit der biblischen Erzählungen

2.3. Das Geheimnis des Universums

2.4. Die Botschaft eines jeden Geschöpfes in der Harmonie der gesamten Schöpfung

2.5. Eine universale Gemeinschaft

2.6. Die gemeinsame Bestimmung der Güter

2.7. Der Blick Jesu

 

3. Die menschliche Wurzel der okologischen Krise

3.1. Die Technologie: Kreativität und Macht

3.2. Die Globalisierung des technokratischen Paradigmas

3.3. Krise und Auswirkungen des modernen Anthropozentrismus

 

4. Eine ganzheitliche Ökologie

4.1. Umwelt-, Wirtschafts- und Sozialökologie

4.2. Die Kulturökologie

4.3. Die Ökologie des Alltagslebens

4.4. Das Prinzip des Gemeinwohls

4.5. Die generationsübergreifende Gerechtigkeit

 

5. Einige Leitlinien für Orientierung und Handlung

5.1. Der Umweltdialog in der internationalen Politik

5.2. Der Dialog im Hinblick auf nationale und lokale politische Konzepte

5.3. Dialog und Transparenz in den Entscheidungsprozessen

5.4. Politik und Wirtschaft im Dialog für die volle menschliche Entfaltung

5.5 Die Religionen im Dialog mit den Wissenschaften

 

6. Ökologische Erziehung und Spiritualität

6.1. Auf einen anderen Lebensstil setzen

6.2. Erziehung zum Bündnis zwischen der Menschheit und der Umwelt

6.3. Die ökologische Umkehr

6.4. Freude und Frieden

6.5. Liebe im zivilen und politischen Bereich

6.6. Sakramentale Zeichen und die Feiertagsruhe

6.7. Die Trinität und die Beziehung zwischen den Geschöpfen

6.8. Die Königin der ganzen Schöpfung

6.9. Jenseits der Sonne

 

 

 

 

 


                                                                                                                         

 

 
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